Die Dänen erfüllen alle Vourteile…

…ein nicht ganz ernstzunehmender Bericht über die glücklichen Dänen

Dänen sehen gut aus. Dänen kleiden sich schick. Dänen fahren alle mit dem Fahrrad. Dänen sind immer freundlich. Und Dänen sprechen alle sehr gut Englisch. So oder ähnlich lauten allgemeine, durchwegs positive, Vorurteile über die nördlichen Nachbarn Deutschlands.

Einfach nur Vorurteile? Nein, in den paar Tagen am ersten Tag in Kopenhagen hat sich jedes dieser Vorurteile bestätigt, und das gleich mehrmals täglich!

Und das kam so:

Vom Flughafen geht es erstmal zum Ticketkauf. Ein aufgeweckter Däne hinter dem Schalter spricht mit uns in fließendem Englisch, und fragt uns am Ende sogar, ob wir eh wissen, wie diese zu benutzen sind.

Erster Eindruck: Naja, ist ja logisch, dass ein Schaltermitarbeiter am Flughafen geschult ist, freundliche zu sein und Englisch eine Grundvoraussetzung darstellt, dort zu arbeiten. Abwarten…

Weiter gehts mit der U-Bahn zur Station Christianshavn. Dort warten schon Gitte und Michael auf uns. Wir haben ihr Haus über airbnb gemietet, nach ich schon in London sehr positive Erfahrungen damit gemacht habe. Wieder stellt es sich als Volltreffer heraus.

Gitte und Michael sprechen natürlich auch sehr gut Englisch, sind sehr freundlich, und bevor wir das Haus betreten zeigen sie uns sogleich (welch Überraschung) ihre Fahrräder, die wir die nächsten Tage benutzen dürfen.

Im Haus werden wir mit Kartenmaterial versorgt und bekommen einen Kopenhagen-Crashkurs, was wir uns wann, wo und wie (natürlich mit dem Fahrrad) anschauen sollen.

Zweiter Eindruck: Auch die beiden Dänen sind „Klischee-Dänen“ aus dem Bilderbuch. Sind die Vorurteile denn wirklich alle Realität? Irgendwo muss es doch einen Haken geben? Oder sind Dänen zurecht nachweislich eines der glücklichsten „Völker“ der Welt?

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Nach kurzer Verschnaufpause, immerhin sind wir in Wien um ca. 5 Uhr morgens aufgestanden, machen wir uns erstmal auf den Weg in eine Bäckerei, höchste Zeit für einen Kaffee.

Nach kurzer Verwirrung ziehen wir in der Bäckerei eine Nummer (genau, kein traubenförmiges Gedränge, sondern Nummer ziehen und kurz warten, toll!) und werden wenig später aufgerufen. Zu unserer Erleichterung, ob fehlender Dänischkenntnisse, werden die Nummern auch auf einer Tafel angezeigt…

Eine blonde (what else? ;-)) Dänin merkt sogleich unsere Unsicherheit und bedient uns in fließendem Englisch, wieder lächelnd, wieder freundlich. Wir waren in einem Wohnviertel, in das sich keine Touristen verirren, eine stinknormale Bäckerei. Nein, wir hatten nicht einfach nur Glück, jeden Morgen bediente uns eine andere Verkäuferin, jeden Tag dasselbe.

Gesamteindruck: Schon am ersten Tag lerne ich: Die Dänen scheinen wirklich ein sehr glückliches, nettes und freundliches Volk zu sein. Gegenteiliges habe ich nicht erfahren. Und ich sollte die nächsten Tage nicht enttäuscht werden….

Ernsthaft: Kopenhagen scheint, soweit ich das nach den paar Tagen beurteilen kann, eine nette, sehr gemütliche, unglaublich fahrradaffine und freundliche Stadt zu sein, was eindeutig auch an ihren Einwohnern liegt!

Hier gehts zum Photo der Woche – Kopenhagens Stadtstrand

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