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Lissabons Vielfalt

Lisboa

Lissabon ist Liebe auf den ersten Blick. Lissabon ist ein bisschen schäbig, aber sexy: Fassaden bröckeln ein bisschen, hier und da fehlt ein Azulejo (die berühmten Fassaden-Fließen), aber die Stadt und seine Einwohner versprühen einen unglaublichen Charme. In Lissabon lässt man sich am besten einfach treiben. Hinter jeder Ecke, nach jeder Gasse, kann man vielleicht etwas neues entdecken. Das kleine Kopfsteinpflaster und die vielen Stufen (Lissabon wurde auf mehreren Hügeln erbaut) lassen das zwar etwas anstrengend werden mit der Zeit, aber dafür gibt es dann einladende Cafes und schattige Plätze, um die Eindrück zu verarbeiten und die Fußsohlen auskühlen zu lassen.

Wie zum Beispiel die verwinkelten engen Gassen Alfamas, mit ihren vielen Stufen, dem unebenen Kopfsteinpflaster und den netten, kleinen Bars und Cafes, in denen ein Musiker seinen Fado spielt.

Oder Belem, der etwas außerhalb gelegene Stadtteil, mit den berühmten Pasteis de Belem, die man auf keinen Fall verpassen darf. Und zwar genau in DEM EINEN Cafe in Belem, da soll man sich ruhig mal mit den anderen Touristen in die Schlange stellen (auch wenn man sowas sonst nicht mag, wie auch ich) und sich die Pasteis mitnehmen und im nahegelegenen Park oder am Tejoufer genießen. Um danach am Tejo den Torre de Belem und das eindrucksvolle Kloster zu besichtigen…

Großartig auch der Markt, besser gesagt der anschließende “Food-court”, neben dem Bahnhof Cais do sodre. In dieser modernen Halle haben sich zahlreiche fantastische Restaurants eingemietet und bieten ihre Köstlichkeiten an, die sowohl bei Touristen aber auch bei Einheimischen großen Anklang finden. Definitiv ein Muss, sowohl für Mittag- als auch Abendessen.

Oder Almada am anderen Ufer des Tejos und der tolle Ausblicke von der, der berühmten Statue Rios nachempfundenen, Christus Statue auf die Hängebrücke und die gesamte Altstadt Lissabons. Tipp: Von Cais do sodre die normale Fähre nach Cacilhas nehmen, dort beim Ausgang rechts die Promenade entlang, die Fischer beobachten und schließlich im Cafe/Restaurant Ponto final ein erfrischendes Getränk genießen. Gleich daneben fährt auch der Lift in die Nähe der Cristo Rei Statue.

Oder das herausgeputzte Baixa/Chiado mit seiner großen Fußgängerzone, dem riesigen Platz am Meer, dem Aussichtsturm und den prachtvollen Azulejos. Selbst hier verliert Lissabon nichts von seiner Gemütlichkeit. Geht man an den touristischen Restaurants mit seinen Bilderbuch-Menüs nur ein oder zwei Straßen weiter, landet man in urigen Snackbars, die zum Verweilen einladen.

Oder das Bairro Alto, das Fortgehviertel Lissabons mit seinen zahlreichen Bars, steilen Gassen und vielen individuellen Geschäften.

Genauso touristisch wie Belem sind auch die alten Straßenbahnen, die durch die Altstadt fährt. Eine Fahrt ist trotzdem ganz lustig, weil man so richtig hin und her geschaukelt wird und immer wieder aufs Neue verwundert ist, dass diese den nächsten Hügel noch hinauf gekommen ist.

 Und was hast du in Lissabon erlebt? Welchen besonderen TIpp hast du? Was hat dir besonders gut gefallen?

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